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Alles zu den Einflussfaktoren unseres Klimas im Auge behalten - mit dem Klimafaktenblatt des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL). Diesmal steht die Landwirtschaft als wichtige Akteurin im Klimawandel im Fokus. 

Die Landwirtschaft verursacht einerseits Klimagase, die zur globalen Erderwärmung beitragen, wird aber andererseits selbst von den negativen Auswirkungen der Klimaveränderungen belastet. Weltweit stammen 21 % bis 37 % der Treihausgasemissionen aus der Landwirtschaft bzw. aus dem globalen Ernährungssystem.

Um eine Anpassung an den Klimawandel zu erreichen, wird vermehrt auf Biolandbau gesetzt. Durch reduzierte Bodenbearbeitung unter Biobedingungen (ohne Herbizide) kann der Biolandbau noch klimaschonender gestaltet werden. Eine Ausweitung der Biolandwirtschaft schützt außerdem bestehendes Ackerland besser vor Erosion. Um jedoch einen effektiven Bodenschutz zu erzielen, braucht es weitere Massnahmen, wie z. B. geringere Lebensmittelverluste und weniger Futterproduk­tion in Form von Getreide, Mais und Soja auf dem Acker.

Im Klimafaktenblatt wird die vielseitige Rolle der Landwirtschaft im Klimawandel näher beleuchtet. Dabei werden verschiedene wissenschaftliche Erkenntnisse dargestellt, die das Potenzial des Biolandbaus zur Minderung des Klimawandels zeigen. Das Faktenblatt steht hier zum Download bereit: 

Klimafaktenblatt 2020 | Nr. 2517 - Boden und Klima 

Quelle: Klimafaktenblatt 2020 | Nr. 2517 / fibl.org

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