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Jedes Jahr am 5. Dezember wird auf der ganzen Welt die Aufmerksamkeit auf den Boden gerichtet.

Peggy Miars

Der Weltbodentag wird traditionell bereits seit 2002 begangen. Damals von der IUSS (Internationale Bodenkundliche Union) ins Leben gerufen, soll er so an die Bedeutsamkeit unser aller Lebensgrundlage erinnern. Auch der Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für den Boden und die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen. Ebenso möchte er mithelfen, dass die Bodenfruchtbarkeit auf möglichst vielen landwirtschaftlichen Nutzflächen erhalten oder sogar erhöht werden kann. Denn auch die nachfolgenden Generationen sollen sich an einem gesunden und fruchtbaren Boden erfreuen und aus seinen Erträgnissen ernähren können.

Umso mehr begrüßen wir die zahlreichen Aktionen am heutigen Tag: Im deutschsprachigen Raum wird der „Boden des Jahres“ vom Kuratorium Boden des Jahres und dem Bundesland, das die Schirmherrschaft zum Boden des Jahres übernimmt (2019: Kippenboden, Schirmherrschaft: Freistaat Sachsen), benannt. Des Weiteren veranstaltet das Umweltbundesamt (Kommission Bodenschutz) eine Tagung zu Alexander von Humboldt und seinem 250. Geburtstag und verknüpft dieses Ereignis mit dem Weltbodentag in der Veranstaltung: „Mit Alexander von Humboldt den Boden neu entdecken. Boden und Biodiversität - alles hängt mit allem zusammen“.

Weitere Informationen sowie Veranstaltungshinweise zum Thema Boden erhalten Sie beispielsweise auf der Website der Bodenkundlichen Gesellschaft der Schweiz und der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft.

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