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Dr. Ursula Hudson ist Autorin für Ernährungsbildung, Vorsitzende im Vorstand von Slow Food Deutschland und unterstützt nun auch den Bodenfruchtbarkeitsfonds!

Peggy Miars

"Ich finde das Ziel des Bodenfruchtbarkeitsfonds, Bäuer*innen dabei zu unterstützen, die Fruchtbarkeit unserer Böden dauerhaft zu erhalten und aufzubauen, ganz zentral wichtig für die Zukunft unserer Ernährung. Denn nur fruchtbare Böden bringen im Sinne der Slow-Food-Philosophie nahrhafte bzw. gute, saubere und faire Lebensmittel hervor und nur indem man Böden erhält und aufbaut, werden unsere Böden künftig überhaupt noch die Lebensmittel liefern, die uns wirklich nähren. Für die Ernährungssicherung sind fruchtbare Böden daher das A und O. Weil die Ressource Boden so wichtig für unsere Zukunft ist, engagiere ich mich als Botschafterin des Bodenfruchtbarkeitsfonds. Und das auch, weil es aktuell noch viel zu tun gibt: Es bedarf eines gesellschaftlichen Wertewandels. Wir müssen aufhören unseren Boden mit Füßen zu treten und uns stattdessen für den Bodenschutz einsetzen."

Dr. Ursula Hudson, geboren 1958, promovierte 1993 in München und arbeitete anschließend als wissenschaftliche Assistentin am Fachgebiet Interkulturelle Germanistik der Universität Bayreuth. Von 1996 bis 2004 lehrte sie an den Universitäten von Cambridge und Oxford (UK). Seit 2005 ist sie in der freien Forschung und als Autorin tätig. Sie lebt und arbeitet in Deutschland und in Großbritannien.
Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik e.V., seit Februar 2010 im Vorstand von Slow Food Deutschland e.V. und seit Juni 2012 Vorsitzende des Vereins sowie Mitglied im Vorstand von Slow Food International.
Sie veröffentlicht und hält Vorträge im Bereich kulinarischer Bildung (u.a. in: Bildung. Ziele und Formen, Traditionen und Systeme, Medien und Akteure. Hrsg. von Michael Maaser und Gerrit Walther, Stuttgart 2011), zum Kulturthema Essen, zu Regionalität und Identität. Sie schreibt Küchenbücher zur kulinarischen künstlerischen Geselligkeit (“Meisterwerke für uns’ren Gaumen“. Max Liebermanns Geselligkeit und feine Küche‘. Vacat Verlag. 2009), aber auch zu Kunst und Design am Beginn des 20. Jahrhunderts (Umfeld: Paul und Bruno Cassirer).
Des Weiteren schreibt sie Beiträge für das „journal culinaire. Kultur und Wissenschaft des Essens“ (edition wurzer & vilgis) wie zum Beispiel gemeinsam mit Anita Idel: „Statt eines Abschieds vom Fleisch. Tierische Weidehaltung. journal culinaire 09.“

 

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