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Mathias Forster Mathias Forster, Stiftungsrat und Geschäftsführer Bio-Stiftung Schweiz, Vorsitz

Es ist an der Zeit. Die Fruchtbarkeit unserer Böden geht dramatisch zurück. Dabei ist er unsere Lebensgrundlage. Als Bio-Stiftung Schweiz wollen wir einen Beitrag leisten, damit möglichst viel Boden in einem gesunden und fruchtbaren Zustand an nachfolgende Generationen übergeben werden kann. Doch: "Ein Einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit Vielen zur rechten Stunde vereinigt." Das wusste schon Goethe. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Menschen finden, die bereit sind, für die Zukunft unserer Böden mit anderen zusammen Verantwortung zu übernehmen. Der Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz steht hierfür gerne als Gefäß zur Verfügung.

 UlrichHampel klDr. Ulrich Hampl, Bio-Stiftung Schweiz, Bodenexperte/ Bauernhofpädagoge

Es ist  für mich eine faszinierende Idee, den Bäuerinnen und Bauern, den "Hüterinnen und Hütern der Bodenfruchtbarkeit", über den Bodenfruchtbarkeitsfonds notwendige Freiräume zu verschaffen, um sich intensiv mit der Erhaltung und Entwicklung fruchtbarer Böden beschäftigen und dies im Dialog mit der Gesellschaft erlebbar machen zu können.
Wofür möchte ich mich im Projektteam einsetzen? Gern möchte ich Bäuerinnen und Bauern in ihrer kreativen Gestaltungskraft zur Weiterentwicklung der Bodenfruchtbarkeit unterstützen und dabei helfen, dass dies öffentlich deutlich sichtbar wird: "Bauern – Boden – Bürger" soll ein selbstverständlicher Dreiklang werden! 

Christopher SchuemannChristopher Schümann, Mitarbeiter Projekte, Bio-Stiftung Schweiz

Mir war bis vor kurzem nicht klar, dass sich der Rückgang von Bodenfruchtbarkeit in einer derart dramatischen Dynamik vollzieht – auch nicht, welche Begleiterscheinungen diese Entwicklung mit sich bringt: Verarmung der biologischen Vielfalt, Rückgang des Kohlenstoffgehalts, verringerter Abbau von Schadstoffen, Verdichtung, Versiegelung, Überschwemmungen, Erosion und Erdrutsche. Mir war auch nicht klar, wie hoch die Schäden beziffert werden: 38 Mrd. Euro jährlich – allein in der Europäischen Union. Während der Projektentwicklung wurde von Wirtschaftsstudenten der Alanus Hochschule in Alfter die Idee eingebracht, die Herausforderung als umgekehrten Generationenvertrag zu sehen.
Ältere Menschen sollten die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, damit die jüngeren eine gesunde und fruchtbare Erde übernehmen können. Genial. Hoffentlich findet dieser Gedanke eine weite Verbreitung – und motiviert viele zur Mithilfe.