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Die Partnerhöfe

Mit dem Bodenfruchtbarkeitsfonds werden anerkannte Demeter-Betriebe, im Bio-Landbau anerkannte Betriebe oder solche, die sich in Umstellung auf Demeter oder Bio befinden, gefördert. Für die Pilot­phase konnten wir 30 Höfe im internationalen Bodensee-Umraum in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein gewinnen. Die Auswahl der Höfe zeichnet sich durch eine große Vielfalt der Bewirtschaftung aus: Getreideanbau, Gemüse, Obst, Soja, Wein, Tierzucht, Grünland. Jeder Boden ist anders, jeder Boden hat seine eigenen Erfordernisse in der Bearbeitung. Das Spektrum der Betriebsgrößen reicht hierbei von vier bis 180 Hektar.

Wichtig ist uns, dass die Landwirte in keiner Phase des gesamten Projektes als Bittsteller um Spenden auftreten. Sie führen im Auftrag der Gesellschaft konkrete Maßnahmen am Boden durch.

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Lernen Sie hier die Partnerhöfe kennen:

Steinige Böden in 700 Metern Höhe auf der Schwäbischen Alb zu bewirtschaften ist an sich schon eine Herausforderung. Dietmar Rapp macht dies seit über 20 Jahren schon ohne Pflug.

„Bodenbotschafter“, „Bodentüftler“ oder „Der mit dem Wurm tanzt“ – Josef Braun ist weit über Deutschland hinaus als Bauer bekannt, der sich seit vielen Jahren intensiv und kreativ mit Bodenfruchtbarkeit beschäftigt. Da liegt es natürlich nahe, dass er Partnerhof im Bodenfruchtbarkeitsfonds wird. Aber braucht dieser Mann überhaupt noch Unterstützung für seine Aktivitäten zum Wohle des Bodens?

Auf der BioOase in der Chnächtlischwand betritt man eine andere Welt: Oberhalb des Zuger Sees in der Berggemeinde Menzingen bewirtschaften Doris und Pius Strickler die eiszeitliche, hügelige Moränenlandschaft.

Im Gemüsebaubetrieb Piluweri arbeitet man seit über zwei Jahrzenten biologisch-dynamisch. Die Qualität der Demeter-Produkte und die Zufriedenheit der engagierten Mitarbeiter stehen hier an oberster Stelle.

Gut Rheinau wird seit 1998 biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Seitdem wird an diesem spektakulären Standort oberhalb der Rheinschleife mit Grünlandwirtschaft, Ackerbau mit Saatguterzeugung, Gemüse-, Obst- und Weinbau sowie Waldwirtschaft daran gearbeitet, die individuelle Fruchtbarkeit des Ortes zu gestalten und zu pflegen.

Der HAAGHOF im schwäbischen Hardthausen bei Heilbronn ist eine echte Keimzelle ökologischer Agrarkultur. Denn schon 1981 hat der Vater von Walter Kress den Hof auf Bioanbau umgestellt.

Am Anfang war eine Vision. Heute haben wir einen Betrieb. Für die Zukunft haben wir Träume.

Auf Hof Höllwangen ist vieles in Bewegung: Erst kürzlich wurde der Hof neu strukturiert, eine Genossenschaft gegründet und das Eigentum in eine Stiftung übertragen.

Hügelig ist es in der Landschaft oberhalb der Donau, in der Irmgard und Peter Stadler ihren vielseitigen Demeter-Hof bewirtschaften. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist für sie Leidenschaft und Zukunft.

Der Betrieb südlich des Bodensees war ursprünglich einmal ein klassischer Gemischtbetrieb mit Kühen und ein paar Schweinen. Andy Vogel-Kappeler hat nun einen vielseitigen Bio-Ackerbaubetrieb daraus geschaffen.

Die Hofgemeinschaft ist ein echter Pionier-Betrieb: Denn schon seit 1986 wird hier biologisch-dynamisch gewirtschaftet. Eine Braunviehherde mit 45 Milchkühen liefert rein aus Gras und Heu erzeugte Qualitätsmilch für die eigene Käserei, in der leckere Weich- und Hartkäseköstlichkeiten hergestellt werden.

Auf dem Hofgut Holland sprüht es nur so von Energie. In der hofeigenen Biogasanlage werden aus Schweinemist und Kleegras Strom und Wärme erzeugt, die Dächer sind voller Photovoltaikanlagen und auch Bio-Bauer Hans Holland selbst versprüht viel Energie und die Freude an seinem Beruf.

Das traditionsreiche Demeter-Hofgut Rengoldshausen am Bodensee ist in sehr vielen Bereichen aktiv und innovativ.

Seit ein paar Jahren hat eine junge Betriebsgemeinschaft die Bewirtschaftung von Hofgut Rimpertsweiler übernommen und bringt so frischen Wind in das bereits seit 40 Jahren biologisch-dynamisch bewirtschaftete Hofgut.

Die starken Regenfälle des Frühjahres 2016 mit Überschwemmungen auf den Gemüsebauflächen waren für den Lehenhof der Anlass, sich als Partnerhof im Bodenfruchtbarkeitsfonds zu bewerben. Denn mit dem richtigen Bodenmanagement kann das Risiko für Überschwemmungen verringert werden.

Höfe wie Lisilis Biohof sind auch in Österreich selten geworden: Denn es gibt hier nicht nur eine Tierart, sondern hier leben sowohl Kühe, die Milch und Fleisch geben, als auch Schweine. Selbst Hühner, die Eier und Fleisch liefern, dürfen nicht fehlen.

"Den Familienbetrieb in eine nachhaltige Zukunft führen" – das ist es, was die junge und alte Generation auf dem Lorenzhof im schönen Linzgau nördlich des Bodensees gemeinsam schaffen wollen. Der Bodenfruchtbarkeitsfonds wird sie dabei unterstützen.

Die Nuglar Gärten sind ein Projekt der solidarischen Landwirtschaft. Auf 23 Parzellen verteilt, in und um Nuglar werden insgesamt sieben Hektar von Erzeugern und Konsumenten gemeinsam mit Gemüse, Kartoffeln, Kräutern, Beeren, Obst und Getreide bewirtschaftet.

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