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Das Thema der wahren Kosten für Lebensmittel ist in aller Munde. Würde man die Folgekosten, die durch umweltschädigende Methoden in der konventionellen Landwirtschaft entstehen, in die Preise miteinbeziehen, würde sich zeigen, dass Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft deutlich günstiger wären - so zumindest die gängige Hypothese.

Um dieser Frage genauer nachzugehen, wurde jetzt eine Studie der Initiative „Vision Landwirtschaft“ veröffentlicht: „Kosten und Finanzierung der Schweizer Landwirtschaft“ untersucht hierbei die Vollkosten der Schweizer Landwirtschaft und hinterfragt dabei ein agrarpolitisches System, das die Preise zugunsten eines nicht nachhaltigen Konsums verzerrt und damit nachhaltiges Konsumverhalten systematisch behindert. So wird der Umfang dieser Verzerrungen erstmals quantifiziert. Um die agrarpolitischen Ziele im Bereich Umwelt und Ernährungssicherheit zu erreichen, wird es unumgänglich sein, das heutige agrarpolitische System grundlegend neu zu konzipieren und konsequent auf Kostenwahrheit auszurichten.

KFL Grafik 29082020

Download der Studie "Kosten und Finanzierung der Schweizer Landwirtschaft"
Download Methodenbericht

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