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Durch den Bodenfruchtbarkeitsfonds soll ein Frei-Raum entstehen, der es Landbewirtschaftern ermöglicht, ihr Verhältnis zum Boden zu erneuern und zu vertiefen und geeignete Massnahmen zum Erhalt und Aufbau von Bodenfruchtbarkeit für ihren Standort auszuwählen und durchzuführen. Neben finanzieller Unterstützung können sie dazu vom Bodenfruchrbarkeitsfonds finanzierte Experten hinzuziehen.

Gleichzeitig soll durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit die Gesellschaft auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Es soll verständlich werden, dass der Erhalt und Aufbau von Bodenfruchtbarkeit auf landwirtschaftlichen Nutzflächen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nur durch breite aktive und finanzielle Unterstützung in befriedigender Weise gelöst werden kann.

Es ist eine langfristige, auf mehrere Phasen ausgerichtete Initiative, die darauf abzielt, die Bodenfruchtbarkeit auf möglichst vielen Flächen zu erhalten und zu erhöhen und die gesellschaftliche Verantwortung hierfür in weiten Kreisen der Gesellschaft bewusst zu machen. So soll möglichst viel Boden in einem gesunden und fruchtbaren Zustand an nachfolgende Generationen übergeben werden können.

Zunächst wird das Konzept in einem überschaubaren Rahmen für die Dauer von drei Jahren und auf ca. 1000 Hektar bewirtschafteter Fläche umgesetzt und getestet. Die Partner-Höfe für die Pilotphase befinden sich im Bodensee-Umraum in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtein. Die gemachten Erfahrungen und konzeptionellen Anpassungen werden dann in das Hauptprojekt einfliessen.

Eine ausführliche Beschreibung des Projekts finden Sie in unserem Boden-Dossier.

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